Chiemsee boahart, Stunde 0 bis 12: Was für ein Start!

 

Die 168-Stunden-Party hat begonnen, der Sportfreunde-Train ist unwideruflich in Bewegung geraten.

In unserem Basislager, der Sportfreunde-City, herrscht in der Stunde vor dem Start noch hektische Betriebsamkeit: unzählige Handgriffe müssen noch erledigt, viele letzte Vorbereitungen getroffen werden; die gesamte Zeltstadt beginnt sich nach und nach mit Besuchern zu füllen, viele Freunde, Bekannte, Sponsoren und neugierig gewordene Zaungäste sind gekommen und bestaunen, was wir in den letzten Tagen auf die Beine gestellt haben.

 

Reporter verschiedener Blätter machen sich eifrig Notizen oder halten uns Kameras ins Gesicht, während wir all die vielen interessierten Fragen zu Trainingsmethoden, Schlafentzug und allgemeinem Wahnsinn beantworten. Schirmherr Stefan Dettl taucht kurz inmitten des Trubels auf, unterwegs zu einem Konzert, und haut uns nochmal kräftig auf die Schulter. Und da bekommen wir auch schon das wichtigste Utensil für die nächsten Tage in die Hand gedrückt, den heilige Gral, den wir ununterbrochen rund um den Chiemsee tragen werden: unseren Staffelstab. Übergeben von einem Handbike-Piloten der Stiftung Attl, der sich zusammen mit Vorstand Franz Hartl, dem unermüdlichen Michael Wagner und einem weiteren Kollegen am Morgen als Staffel auf den Weg von Attl bis hierher gemacht hat.

 

Und dann: High Noon. Blitzlichtgewitter. Jemand zählt einen Countdown nach unten.

Wir haben Party-Böller mitgebracht, sind aber leider ausser Stande, diese auch fachmännisch zu zünden. Ein ähnlicher Fauxpax unterläuft Isabella Laböck, die die Start-Pistole zwar recht gekonnt zu führen weiss, diese aber um zwei Sekunden zu früh abfeuert. Aber geschenkt, denn besser kann der Start in solch ein Event trotzdem nicht laufen. Wann sonst kommt man schon in den Genuss, Seite an Seite mit einer Snowboard-Weltmeisterin, Olympiateilnehmerin und Playmate in Personalunion laufen zu gehen?

 

Die Sportfreunde Flo, Stefan und Markus gehen auf die erste boaharte Chiemsee-Runde. Die Sonne knallt unbarmherzig herab, so dass die Drei nach fünfeinhalb Stunden Lauf mit einem hübsch anzusehenden rotbraunen Teint zurückkommen. Ein gewisser Bekanntheitsgrad unseres „168“-Projekts scheint sich durch unsere verschiedenen Werbemaßnahmen in der Öffentlichkeit bereits installiert zu haben, denn immer wieder dringen im Vorbeilaufen- bzw. Radeln Wortfetzen wie „...das sind doch die....“, „.... letztes Mal im Fernsehen gesehen...“ oder „.... letztens doch erst was drüber gelesen...“ oder ähnliche an uns heran.

 

Abgesehen von einer seltsamen und zunächst sehr umfänglichen, sich im weiteren Verlauf aber auf wundersame Weise immer weiter dezimierenden indischen Radlergruppe, die die Sporties auf der Runde begleiten, können keine besonderen Vorkommnisse für die ersten Stunden des Events verzeichnet werden.


 

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Kommentare: 1
  • #1

    Christian Hanreich (Sonntag, 25 Mai 2014 10:23)

    Hallo :-)

    Würde gerne für die Inklusionssendung "Anders Guad" auf Bayernwelle Südost ein Interview mit Euch machen. Noch während der Aktion und vor Freitag (für die Sendung am 1. Juli).

    Bitte kontaktieren Sie mich unter redaktion(ät)stark.fm

    Danke Und viel Erfolg!!!!!!!!!!!!!!
    Christian

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